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Behutsames Fahrtraining
für ängstliche AutofahrerInnen

Viele Menschen haben seit Jahren kein Auto mehr gefahren, wollen oder müssen aber wieder aufs Auto umsteigen. Einige trauen sich nicht zu fahren, weil sie seit einen Unfall verängstigt sind. Andere haben sich einreden lassen, miserable Fahrer zu sein, so dass sie mutlos geworden sind. Allen gemeinsam ist eine mehr oder minder ausgeprägte Angst oder Hemmung vorm Autofahren.

Diese Fahr-Ängste können sich ganz unterschiedlich zeigen: Einige brauchen stets einen Beifahrer zur Beruhigung, andere werden gerade neben Beifahrern nervös. Manche ängstigen sich in bestimmten Verkehrssituationen: Fahrten bei Dunkelheit, durch fremde Orte, über Brücken, durch Tunnel oder über Autobahnen werden für sie zum Horror-Trip.

Gutes Zureden oder Druck („Reiß dich zusammen!“) helfen nicht nur nicht, sondern verstärken noch die Angst und den Widerstand. Da die Ursachen im Psychischen liegen, können sie auch nur psychologisch geklärt und mit psychologischen Mitteln behutsam behoben werden. 

Dazu biete ich ein behutsames
psychologisch orientiertes Fahrtraining an.

Zuerst klären wir in meiner Praxis Ihre speziellen Fahrprobleme und Ihre verkehrs-psychologische Vorgeschichte. Dabei zeigt sich vielleicht, dass neben den Ihnen schon bekannten Ursachen noch weitere (Ihnen bisher unbewusste) Faktoren Ihre Einstellung zum und Ihr Verhalten beim Fahren beeinflussen. Aufgrund dieser Erkenntnisse entwickeln wir dann einen Plan für das praktische Fahrtraining.

Dazu brauchen Sie einen gültigen Führerschein. Das Training selbst absolvieren wir auf ihrem Wagen, da die Umstellungen zum Training auf einen fremden Wagen und die anschließende Wieder-Umstellung auf Ihren eigenen Wagen zusätzliche Probleme schaffen würden.

Alle Trainingsfahrten beginnen wir mit einer Entspannungs- und Konzentrations-Übung. Darauf fahren wir auf ruhigen Orts- und Landstraßen. Dabei studiere ich Ihre „Beziehung“ zum Wagen und zum Verkehr.

Vielleicht zeigt sich dabei, dass noch weitere Faktoren, die uns im Gespräch noch nicht klar geworden sind, Ihre Einstellung und Ihr Fahrverhalten bestimmen. Der weitere Verlauf des Trainings, etwa bzgl. bestimmter Verkehrs-Situationen, hängt von Ihrer Vorgeschichte und von Ihren Fortschritten ab. Dabei gehe ich sehr behutsam vor: Ich werde Sie grundsätzlich nie zu Fahrmanövern drängen, die Sie sich nicht zutrauen, wohl aber Ihre Ideen und Impulse aufgreifen und fördern.

Für den praktischen Teil des Fahr-Trainings rechne ich ca. 3 Stunden, die wir nach Absprache auf 3 - 5 Fahrten aufteilen. Nach meiner Erfahrung reicht das in den meisten Fällen völlig aus, um wieder selbstsicher fahren zu können.